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Tipps zur Abhärtung der Schienbeine

Eingestellt am 07. Mrz 2009 • Kategorie: Kampfsport & Kampfkunst • Ansichten: 3,163

Egal ob beim Muay-Thai, Kyokushin Karate, MMA oder anderen Kampfsportarten in denen Lowkicks erlaubt sind. Jeder Vollkontakt-Kampfsportler muss sich früher oder später (besser früher) mit der Abhärtung seiner Schienbeine beschäftigen. Dabei kann man Abhärtungs-Mythen wie voll durchgezogene Lowkicks gegen Bäume, Laternenpfähle oder Betonpfeiler getrost vergessen. Hiermit schädigt man nur sein Schienbein und die Knochenhaut und es können gerade bei Anfängern irreperabele Schädigungen die Folge sein.

Zur anfänglichen Abhärtung reichen Kicks am Sandsack oder auf die Pratze völlig aus. Zusätzlich kann man sein Schienbein durch leichtes drüberrollen mit einem Nudelholz oder einer Flasche abhärten (Die Betonung liegt hier auf “leicht”. Man sollte dabei keine Schmerzen verspüren oder gar mit einem ungepolsterten Gegenstand auf sein Schienbein schlagen). Durch regelmäßiges Sparring - am besten mit Schienbeinschutz - gewöhnt sich der Körper an die Schmerzen beim geblockten Lowkick und bei Turnier-Kämpfen sollte das Adrenalin im Körper dann für die Unterdrückung des restlichen, verbliebenen Schmerzempfindens sorgen. Zumindest bis nach dem Kampf ;-)

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